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27.08.2021, Lüdenscheid

Buntes Sommerfest: Seniorenzentrum Hellersen feiert 25. Jubiläum coronabedingt mit einjähriger Verspätung

Hoch her ging es beim diesjährigen Sommerfest im Seniorenzentrum Hellersen. Das hatte auch seinen guten Grund. Schließlich galt es, gleich zwei Jubiläen gebührend nachzufeiern. Bereits im vergangenen Jahr blickte das Seniorenzentrum als Pflegeeinrichtung auf stolze 25 Jahre zurück. Zudem wurde der schmucke Neubau im Jahr 2010 fertiggestellt und am 28.  August desselben Jahres feierlich eingeweiht. 

"Die Corona-Pandemie hat uns im vergangenen Jahr leider die geplante große Feierstunde unmöglich gemacht. Umso mehr freue ich mich, dass es nun ein Jahr später - natürlich in Einklang mit den geltenden Schutzvorschriften - endlich möglich ist, unser Sommerfest feiern zu können", begrüßte der Geschäftsführer der Märkischen Seniorenzentren, Matthias Germer, die zahlreichen Gäste. 

Matthias Germer erinnert sich gern an 1995 zurück. In diesem Jahr war er bereits als Prokurist maßgeblich an Bau und Inbetriebnahme des alten Seniorenzentrums Hellersen in Haus 4 auf dem Klinikgelände beteiligt. Vergleicht man den baulichen Standard des alten Hauses 4 mit diesem Neubau, wird einem sehr schnell deutlich, welche Entwicklungen sich in den letzten 25 bzw. 26 Jahren vollzogen haben: Das neue Pflegeversicherungsgesetz war 1995 gerade in Kraft getreten. Im alten Haus 4 standen kaum Einzelzimmer zur Verfügung. Die meisten Bewohner lebten in Doppelzimmern. Die Wohnbereiche waren ehemalige Krankenhausflure, die - so gut es die Gebäude-Substanz hergab - wohnlich hergerichtet wurden. Dennoch ließ sich der Grundcharakter des früheren Kasernen-Gebäudes nicht verleugnen. Darüber hinaus gab es keine Balkone, keinen Garten und auch keinen Veranstaltungsraum.

"All diese Defizite", erinnerte Matthias Germer in seiner Begrüßungsansprache, "wurden bei der Planung dieses Neubaus beseitigt und eine zeitgemäße Einrichtung errichtet." Das Senioren- und Pflegezentrum gehöre mit seiner transparenten Architektur und 100 Prozent Einzelzimmern zu den modernsten und "ich finde auch schönsten Pflegeeinrichtungen im Märkischen Kreis".

Aber damals wie heute gilt: Die für Bewohner und Angehörige erlebte Qualität einer Pflegeeinrichtung mache sich, so der Geschäftsführer, vor allem am Engagement, an der Freundlichkeit und Professionalität der Beschäftigten fest. Germer nutzte die Gelegenheit, sich bei all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren Einsatz - Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr - herzlich zu bedanken. In diesem Zusammenhang hob er besonders Einrichtungsleiterin Filiz Hamachers hervor, die vor 26 Jahren ihren Dienst aufgenommen habe und eine Frau der ersten Stunde sei. Germer: "Sie alle zusammen bilden das Rückgrat und sind das Gesicht dieses Seniorenzentrums. Es verdient große Anerkennung, wie unser Team in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren der Pandemie den gemeinsamen Dienstleistungsauftrag für unsere Bewohnerinnen und Bewohner unter schwierigsten Bedingungen einfach großartig erfüllt hat." 

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